Standesamt oder freie Trauung?

08.07.2026

Die Antwort lautet ganz einfach: Am besten beides! Denn als Standesbeamter weiß ich aus eigener Erfahrung, dass das Standesamt eine wichtige Aufgabe erfüllt. Dort wird Eure Ehe rechtsgültig geschlossen – und genau dafür ist es da. Der rechtliche Teil steht im Mittelpunkt.

Die freie Trauung hingegen ist Euer persönlicher Höhepunkt. Hier geht es nicht um Formulare oder Unterschriften, sondern ausschließlich um Euch. Um Eure Geschichte, Eure Liebe, Eure besonderen Momente. Und um all die Menschen, die diesen Tag mit Euch feiern.

Viele Paare entscheiden sich deshalb dafür, einige Tage oder Wochen vor der Hochzeit ganz entspannt im kleinen Kreis standesamtlich zu heiraten. Ohne Stress, ohne Zeitdruck und ohne den Blick auf die Uhr.

Am großen Hochzeitstag gehört dann die Bühne ganz Euch. Gemeinsam mit Eurer Familie und Euren Freunden erlebt Ihr eine Zeremonie, die berührt, zum Lachen bringt und garantiert nicht nach Schema F abläuft. Eine Trauung, bei der Ihr Euch in jedem einzelnen Wort wiederfindet.

Und genau das macht den Unterschied: Während das Standesamt Eure Ehe besiegelt, erzählt die freie Trauung Eure Geschichte.

Oder anders gesagt: Das Standesamt macht Euch zu einem Ehepaar. Die freie Trauung hingegen macht diesen Moment unvergesslich.

Mein Tipp als jemand, der beide Seiten kennt: Nutzt die Vorteile beider Welten. Erledigt den offiziellen Teil in aller Ruhe – und genießt anschließend eine freie Trauung, die genauso besonders ist wie Ihr selbst.

Denn besondere Menschen verdienen besondere Trauungen!